Test: Catherine

Sex oder Liebe? Du hast die Wahl!

Mittwoch, 15.02.2012 | lc

Seite 1 | Seite 2 | Fazit und Bewertung

Für Atlus-Fans war die Vorfreude auf „Catherine“ gewaltig groß. Nicht nur handelt es sich hier um das erste Spiel für PlayStation 3 und XBox 360 von dem „Persona“ Team, auch dreht es sich hier um Themen wie Sex und Beziehung, was man hierzulande nur selten in Spielen sehen kann. Wer jetzt denkt, dass es sich bei „Catherine“ um ein Sex-Spiel handelt (und auch das Cover könnte diesen Eindruck erwecken!), liegt falsch, denn „Catherine“ ist ein Horror-Puzzlespiel-Adventure. 

Catherine
Angst vor dem Heiraten

Besonders wenn es plötzlich ums Heiraten geht, ist das Leben nicht immer so einfach. Vincent ist schon lange Zeit mit seiner Freundin Katherine McBride (Ja, solche Namen können sich nur Japaner ausdenken!) zusammen und bald soll es dann auch zum Ehegelöbnis kommen. Leider kriegt Vincent dabei aber langsam kalte Füße und nachdem er wieder einmal mit seinen Freundin in der Bar sitzt und ordentlich gebechert hat, lernt er die junge blonde Catherine kennen, mit der er die gleiche Nacht dann auch noch im Bett landet. Dadurch beginnt für ihn natürlich eine Achterbahn der Gefühle, bei der er zwischen den beiden Damen hin- und hergerissen und durch Zukunftsängste gequält wird.

Doch nicht nur die Damenwelt ist für Vincent problematisch, sondern kaum sind diese Probleme aufgetaucht, hat er auch plötzlich Albträume, in denen er in Blockpuzzles einen Turm erklimmen muss. Doch er ist bei diesem Unterfangen nicht alleine: Auch andere Männer scheinen in der Traumwelt gefangen und schafft man es nicht den Turm zu erklimmen oder dabei sogar zu sterben, stirbt man auch im realen Leben. So muss sich Vincent nach den Beziehungsproblemen in der realen Welt gleichzeitig auch der Todesgefahr in seinen Träumen stellen.

Catherine
Mehr Puzzle als Adventure

Keine Frage: Die Puzzles nehmen den Hauptbestandteil des Spiels ein. Jede Nacht muss man hier mehrere Stockwerke erklimmen und sich so immer schwierigeren Aufgaben stellen. Dabei ist das Grundprinzip des Kletterns ganz einfach: Man kann Kisten entweder ziehen oder schieben und solange eine Kiste an einer Kante mit einer anderen verbunden ist, bleibt diese oben hängen. Da Vincent immer nur eine Kiste auf einmal erklimmen und nicht über Abgründe springen kann, gerät man schnell in komplizierte Situationen und so fallen die vielen Rätselaufgaben für viele Spieler manchmal etwas schwer aus.

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Catherine


Weitere Spieleinfos:
Xbox 360, Playstation 3

Genre:
3D-Plattform, Jump'n Run, Action-Rollenspiel, Action, Adventure, 3D-Adventure

Entwickler:
Atlus

Publisher:
Deep Silver

Erscheinungsdatum:
Xbox 360 : 10.02.2012
Playstation 3 : 10.02.2012

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