Test: Chaos auf Deponia

Ein neuer Meilenstein des Genres

Montag, 08.10.2012 | tbr

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Da ist sie also nun, die langerwartete Fortsetzung zu einem der vielleicht einflussreichsten Adventures der letzten Jahre. Mit „Chaos auf Deponia“ setzten die Jungs und Mädels von Daedalic, ohne Zweifel eine der erfolgreichsten deutschen Spieleschmieden der letzten Jahre, ihren qualitativen Husarenritt weiter beeindruckend fort. Es fällt mir persönlich immer schwer einem Spiel in seinem Genre eine makellose Reinheit zuzusprechen, aber in diesem Fall kann ich mich dem nicht verwehren. „Chaos auf Deponia“ ist eines der durchdachtesten, witzigsten und vollkommensten Adventures, welches mir seit über zwei Jahrzehnten unter die Augen gekommen ist, ein Jahrhundertwerk.

Bei der Wahl ihres Friseurs sollte Goal vielleicht besser aufpassen

Viva la Revolution
Die Story von „Chaos auf Deponia“, welche bekanntlich einen Brückenteil in einer geplanten Trilogie darstellt, setzt erwartungsgemäß zum Ende des ersten Teils ein. Wieder einmal übernehmen wir die Kontrolle über unseren an Selbstüberschätzung leidenden und verletzungsgefährdeten Sympathieträger Rufus. Und wie schon zu Beginn von „Deponia“ beginnt auch die aktuelle Reise mit einem „bombensicheren“ Fluchtversuch Richtung Elysium, der in der Stratosphäre schwebenden Himmelsstadt.

Nicht nur schlägt auch dieser erneute Fluchtversuch von Rufus erwartungsgemäß fehl, er schafft es dabei sogar erneut, die Elysianerin Goal zurück auf den Erdboden des Schrottplaneten zu befördern. 

Eine beschauliche Spelunke von Deponia. Man beachte die Toilette!

Weil aber bei diesem Sturz die im Gehirn implantierte Datasette von Goal Schaden nimmt und Rufus bekanntlich zu einem leckeren Loli nicht nein sagen kann, kommt es bei der Reparatur zu einem kleinen Missgeschick, welches Goals Persönlichkeit in drei Facetten aufspaltet. Zum Glück kann Rufus mit einer Fernbedienung zwischen den drei Goals herumswitchen, schließlich wird er bei seinem aktuellen Unterfangen den Organon erneut aufzuhalten, jegliche Hilfe brauchen, die er kriegen kann. Doch nicht nur auf Goal wird er dabei zählen können. Alte Bekannte, wie Bozo, der üble Pirat, Doc und Toni sind erneut mit von der Partie. Aber auch neue Gefährten, wie etwa die konspirative Widerstandsbewegung um den „scharismadichen“ Anführer Janosch und eine ganze Menge Schnabeltiere gesellen sich im aktuellen Teil dazu. Sprichwörtlich eine skurrile Mischung für ein episches „Chaos auf Deponia“

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Chaos auf Deponia


Weitere Spieleinfos:
PC, Mac

Genre:
Point-And-Click-Adventure

Entwickler:
Daedalic Entertainment

Publisher:
Daedalic Entertainment

Erscheinungsdatum:
PC : 12.10.2012
Mac : 12.10.2012

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