Test: Ni no Kuni: Der Fluch der weißen KöniginEin wunderschönes Land voll mit MagieMittwoch, 23.01.2013 | lcLange mussten sich Japanorollenspielfreunde auf „Ni no Kuni“ gedulden, denn während der Titel in Japan schon Ende 2011 in den Läden war, können Spieler hierzulande erst Anfang Februar in das Abenteuer eintauchen. Dabei bietet der Titel alles, was Fans des Genres mögen, und außerdem noch die fantastische Optik von Anime-Großmeister Studio Ghibli. Ob sich das Warten gelohnt, verrät unser Test. Tod, Reise und viel MagieObwohl die ersten Minuten von „Ni no Kuni“ noch die ziemlich friedliche Kindheit von Protagonist Oliver zeigen, der zusammen mit seiner Mutter in Motorville lebt, kommt schnell viel Emotion ins Spiel, als nämlich die liebe Frau Mama stirbt, nachdem sie ihren Sohn vor dem Ertrinken gerettet hat. In dessen Trauer erscheint ihm aber eine kleine Fee namens Drippy, die an ihrer Nase eine Lampe hängen hat. Drippy überzeugt Oliver, der auserkoren ist, die Welt zu retten, mit ihm in eine andere Welt zu kommen. Erst hat der Waise wenig Interesse an Abenteuern, aber da er dort vielleicht auf das Spielbild seiner Mutter trifft und diese so vielleicht doch noch retten kann, kommt er mit. Neben der Grafik kann bei „Ni no Kuni“ vor allem die Geschichte gefallen. Diese kann durch die richtige Mischung aus aufregendem Abenteuer und traurigen Momenten mit einer ordentlichen Prise „Harry Potter“ von Anfang bis Ende unterhalten. Leider fällt hierbei aber die Präsentation etwas negativ auf, denn obwohl es hübsche Anime-Sequenzen und auch hervorragende Szenen in Spielgrafik gibt, werden viele Ereignisse mit langweilig herumstehenden Figuren dargestellt. Erschwerend kommt hierbei hinzu, dass diese Abschnitte zusätzlich keine Sprachausgabe haben. |