Test: Crysis 3Würdiger Abschluss der TrilogieMontag, 25.02.2013 | tbrLawrence Barnes alias Prophet ist zurück und wütender denn je! Auch in "Crysis 3" muss sich der ehemalige Kriegsheld der Ling-Shan-Inseln wieder gegen Humanoide und Aliens herumschlagen. Auf der Jagd nach dem Alpha-Ceph verschlägt es den ultimativen Krieger dabei in das zerstörte New York! Raptor-Team forever Wenn man einmal von den umgesetzten Weltherrschaftsplänen von C.E.L.L und der erneut aufflammenden Alienbedrohung durch die Ceph absieht, ist “Crysis 3” eine erstaunlich persönliche und ergreifende Geschichte über das Ende des Raptor-Teams geworden, jenem Spezial-Commando, das einstmals in nordkoreanischen Gewässern gegen den ersten Invasionsversuch der Ceph vorgegangen war und große Verluste erlitt. So wird das Wiedersehen mit einem sichtlich gealterten Psycho zum Beginn einer emotionalen Achterbahnfahrt und im Verlauf des Abenteuers wird des Öfteren die Frage aufkommen, welche Opfer der Krieg von jedem Einzelnen verlangen wird. Auf der Jagd nach dem Alpha-Ceph, dem Initiator der Invasion, wird sich Prophet, der wie ein Messias aus einem zwanzigjährigen Schlaf erweckt wird, die Frage stellen, ob seine Handlungen auch weiterhin im Interesse seiner gefallenen Männer Aztek, Jester und Nomad und der ganzen Erdbevölkerung geschehen oder ob Lawrence Barnes bereits zu viel von seiner Menschlichkeit aufgegeben hat? Crysis 1.5 Wenn die von Steven Hall (Doctor Who) verfasste Geschichte, einen runden Abschluss der "Crysis"-Saga bietet und die meisten Ungereimtheiten der Story zu klären vermag, so lässt sich das Gameplay der aktuellen und finalen Episode am ehesten als ein Mix der ersten beiden Teile bezeichnen. Die Spielmechaniken orientieren sich demnach größtenteils an dem zweiten Teil der Serie und erlauben abermals das temporäre Aktivieren der Nano-Fähigkeiten Panzerung und Unsichtbarkeit. Auch das Aufrüsten des Nano-Suits, welches nun durch Updatesets vonstattengeht, erinnert an die im zweiten Teil verwendete Methode. Das Leveldesign wiederum orientiert sich dieses Mal stärker an den riesigen Landschaften des ersten Teils und bietet unterschiedliche Vorgehensweisen im Erreichen der nächsten Checkpoints. Zwar sind diese Entscheidungen meistens kosmetischer Natur – die direkte Methode bietet sich vorzüglich an – aber simulieren zumindest ein Gefühl von Freiheit, welches den ersten Teil zu imitieren versucht. Meist erfolgreich! Dennoch, unsichtbare Wände – und diese gibt es hier – stören mich in Shootern extremst! |