Test: VVVVVVSechs Mal V macht VVVVVVDienstag, 19.01.2010 | lcWer erinnert sich noch an den C64? Anfang der 80er Jahre konnte der Commodore 64 mit bombastischen 64KB Ram und 16 Farben sowohl Programmierer als auch Nutzer begeistern. Heutzutage kann man über solche Zahlen natürlich nur noch lachen. Selbst Spiele, die bewusst auf Retrografik setzen, orientieren sich eher an Konsolenspielen der NES-Ära. Nicht so "VVVVVV" vom independent Entwickler Terry Cavanagh, der gezielt C64-Grafik für sein Spiel verwendet. Neben dem Grafikstil hat das Spiel aber noch viel mehr Retro-Erlebnis zu bieten. Gleich zu Beginn wird man mit einem Ladebildschirm begrüßt, der genauso aussieht, wie auf dem fast dreißig Jahre alten Heimcomputer. Auf dem hellblauen Bilschirm steht am unteren Rand LOADING, während es drum herum in allen möglichen Farben blinkt. Danach landet man auf dem Titelbildschirm, bei dem man aus einem kleinen Menü zwischen dem Hauptspiel und einigen Challenges, die erst freigespielt werden müssen, wählen kann. Interessant ist auch die Herangehensweise, dass man alle Unlockables direkt in den Optionen freischalten kann, wenn man dieses nicht aus eigener Kraft schafft. Das Spielprinzip von "VVVVVV" ist schnell erklärt. Als Kapitän eines Weltraumschiffs ist man mit 5 weiteren Crewmitgliedern auf Erkundungsflug unterwegs. Doch aus nicht näher beschriebenen Gründen wird man in eine andere Dimension gerissen und ist plötzlich allein. Ziel ist es nun alle Crewmitglieder wiederzufinden und aus der Dimension VVVVVV zu entkommen. |