Ubisoft mit großer Geburtstagsparty

Ubisoft mit großer Geburtstagsparty

Nun hat Ubisoft schon fast das ganze Jahr über das freudige Ereignis der Gründung vor mittlerweile 30 Jahren gefeiert. Es gab viele neue Spiele und Klassiker wurden verschenkt – solltet Ihr diese Aktion verpasst haben, schaut mal in unserem Newsarchiv. Doch Felix und ich hatten das große Vergnügen, vergangenem Donnerstag, dem 13.10.2016, der letzten Station von Ubisoft’s Fantastic – XMAS’16 Tour beizuwohnen und dort nicht nur die kommenden Spiele zu sehen/testen, sondern auch tatsächlich etwas zu feiern, diese Eindrücke wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.

Von Trier zum Giganten

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Ubisoft ist einer der dominierenden Publisher und Entwickler auf dem Markt und, ohne schleimen zu wollen, hat mir dieses Studio schon viele unvergessliche Stunden vor dem Bildschirm beschert. Über die Klassiker unserer Kindheit philosophierend haben wir uns auf den Weg von Trier nach Düsseldorf gemacht, dort wo die Macher ihren Hauptsitz in Deutschland haben. In diesem Jahr, wie bereits beschrieben, dient die „übliche“ FXMAS Tour auch als Geburtstagsfeier, denn Ubisoft gibt es schon seit 30 Jahren, Ubisoft Deutschland satte 25 Jahre und 15 Jahre Ubisoft Blue Byte, wenn das kein Anlass ist. Dachten sich wohl auch die klugen Köpfe im Unternehmen und haben einen den edelsten Clubs in Düsseldorf gemietet und zu einem Gaming-Paradies umgebaut.

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Als ehemaliges Kino, hat die Nachtresidenz nun die Aufgabe, feierwütige mindestens zwei Tage in der Woche mit Party zu versorgen. An dieser Stelle entschuldige ich mich für die stümperhafte Aufnahme. Doch sehen wir von meinem fotografischen Talent und meinen technischen Möglichkeiten (Handy) ab, war die Location perfekt gewählt. Abgerundet gab es zwei Ebenen. Unten konnte man speisen, in For Honor, Watchdogs 2, The Crew und in Steep reinschnuppern. Die Treppe zur Empore eröffnete den Weg in den VR-Bereich. Gespickt mit Eagle Flight, Trackmania VR und Star Trek: Bridge Crew mehr als nur einen Blick wert.

Watchdogs 2 und das Essen

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Gewissenhaft wie zwei gutaussehende Redakteure eben sind, haben wir uns zunächst das Buffet einem Qualitätstest unterzogen. Diverse Salate in kleinen Gläsern, belegte Bagels, Mini-Schnitzel, Frikadellen und Naschereien in Form von Muffins und Mini-Donuts konnten dem Buffet direkt zu einer 9+ Wertung verhelfen – good job Ubisoft, so far. Doch wie steht es mit Watch Dogs 2? Nachdem vor einiger Zeit der erste Teil unter seinen Erwartungen geblieben ist, erhofft man sich mit dem Nachfolger größere Begeisterung zu erzeugen. Zwar konntet Ihr schon einige Einblicke ins Spiel bekommen, doch wir hatten die Möglichkeit, den ersten Teil einer umfangreichen Story-Mission zu spielen und es funktioniert erstaunlich gut. In der Demo-Version hatte der Protagonist natürlich (zu) viele Skills für die aktuelle Mission, wir waren etwas overpowered, konnte dafür aber auch einiges ausprobieren.

Zusätzlich hatten wir eine persönliche Betreuung, an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an die freundlichen Mitarbeiter von Ubisoft, für die Erklärungen. Auf die Frage, wie würdest du Watch Dogs 2 in einem Satz und im Vergleich zum Vorgänger beschreiben, kam die Antwort: „Größer, mehr Möglichkeiten und einfach besser“. Von dem was wir sehen konnten, hat er absolut recht. Die Welt ist etwa 2 mal größer als die des Vorgängers, mehr Möglichkeiten gibt es allein durch die Nutzung zwei verschiedener Drohnen und die Einschätzung „besser“ ist natürlich unglaublich subjektiv, aber zutreffend in diesem Fall. Das Game erscheint am 15. November für PlayStation 4, Xbox One und den PC.

Eagle Flight und Motion-Sickness

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Genug gehackt für heute. Wir machen uns auf dem Weg auf die Empore und warten kurz, ehe wir selbst die Oculus Rift mit Eagle Flight aufsetzen können. Verflucht macht das Spaß. Ihr fliegt aus der Sicht eines Adlers auf das nachgebaute Paris. Allerdings in einer Welt ohne Menschen. Flora und Fauna haben das Regiment übernommen und Ihr dominiert die Lüfte. Nach einer kurzen Einführung und den ersten beiden Missionen, geht es an die wirkliche Herausforderung – der Multiplayer. Zwei Adler gegen zwei andere, Punkte gibt es, wenn man ein Kaninchen zu seinem Nest bringt. Abschüsse via Kreischen bringen keine Punkte, lediglich ein gutes Gefühl und ein besseres Scoreboard. Da ich auf gute Gefühle stehe und mich das Scoreboard ebenfalls reizt, mache ich kurz den ersten Punkt mit dem Kaninchen und beende das Spiel mit einer Dominanz von 13 Abschüssen zu 5 Treffern – np for carry.

Felix ging es nach dem rasanten Abenteuer durch die Häuserschluchten kurzzeitig nicht ganz so gut, ein wenig Motion-Sickness machte sich breit, verflog aber schnell wieder, nach den nächsten 2 Bier, natürlich alkoholfrei! Ich war unglaublich begeistert von dem Spiel und wäre gerne einige Runden mehr geflogen. Die Technik funktioniert sehr gut, ebenso wie die Erfassung von Bewegung und Kopfneigung etc. Eagle Flight stellt auch mein persönliches Highlight der kommenden und der dort präsentierten Spiele dar. Der VR-Adler-Flugsimulator erscheint für Oculus Rift 18. Oktober, für PS VR am 08. November und für HTC Vive am 20. Dezember.

Steep und die Buffet-Eskalation

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Zu unsere Schande müssen wir gestehen, wir haben nachmittags schon kräftig am Buffet zugelangt. Da wir beide halb verhungert, fast schon ausgemergelt aussahen, erschien es zu diesem Zeitpunkt angebracht. Doch zu unserem Bedauern wurde um etwa 18 Uhr das Abendessen aufgetischt, damit hatten wir nicht gerechnet, verdammt. Beide satt, was also tun? Genau, eine Runde Steep spielen. Das Open-World Game bringt euch wahlweise auf Skiern, dem Snowboard oder im Wingsuit die Piste runter, doch auch klettern/gehen könnt Ihr, um später im Hauptspiel beispielsweise neue Gebiete zu entdecken. Neben etlichen Herausforderungen, Tricks und Abfahrten gegen Freunde ist Steep vor allem eins – richtig schwer. Ich habe das Spiel im Vorfeld schon spielen können und konnte dementsprechend Felix etwas warnen. Auch wenn dieser dem berichteten Schwierigkeitsgrad in seinem jugendlichen Leichtsinn keinerlei Beachtung schenken wollte, nach fünfmaliger Landung mit dem Gesicht innerhalb von vier Minuten kam die Erkenntnis – Steep ist schwer. Doch anders als ich, hat das Spiel Felix völlig angefixt, genau wie Andy auf der Gamescom.

Man muss sich reinfuchsen, die Sticks bieten viele Optionen und wenn man es kann, steht einem die Welt offen. Auch wenn man sich dieses Können wirklich hart erarbeiten muss, birgt Steep viel Potenzial. Das Spiel erscheint am 25. Oktober für PC, Xbox One und die PS 4. Auch wenn Felix gerne noch gezockt hätte, mein Magen hat was anderes gesagt – Buffet wir kommen. Es sollte nicht anders sein, Hot Dogs, Burger, Currywurst und Beilagen – Ubisoft weiß wie man Geburtstag feiert. Nach drei Gängen zum besagten Schlaraffenland ging auch bei uns nichts mehr. Was kann man mit so vollem Bauch überhaupt noch machen? Richtig, Auto fahren!

The Crew und der perfekte Abschluss

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Das Open-World Rennspiel The Crew ist bekannt für seine Weitläufigkeit und massig Content in Form von Autos, Missionen und und und. Nun steht die nächste Erweiterung mit den Namen „Calling all Units“ in den Startlöchern. Hier ist man den Wünschen der Spieler sehr nachgekommen und zwar hat man Verfolgungsjagden mit der Polizei eingebaut. Dabei könnt Ihr beide Seiten in den entsprechenden Boliden bestreiten. Wir haben die Missionsart testen können, mal auf dem Highway mit Lambo oder Ferrari und mal im Gelände mit Hummer oder Jeep.

Während der wilden Hatz habt Ihr unterschiedliche Fähigkeiten. Als Gesetzeshüter könnt Ihr kurzzeitig die Steuerung des Verfolgten lahm legen. Seid Ihr auf der Flucht, könnt Ihr beispielsweise eine Blendgranate zünden oder auf Nitro zurückgreifen. Der Rausch von Geschwindigkeit und die Spielmechaniken können schon jetzt überzeugen. An dieser Stelle kann auch etwas Eigenlob nicht schaden, so wurden Felix und ich zu den MVD’s gekürt. MVD steht für Most Valuable Driver, also die wertvollsten Fahrer – Jackpot.

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Doch mit der letzten Jagd endete auch für uns gegen 21 Uhr der Tag in Düsseldorf. For Honor und Star Trek: Bridge Crew müssen wir uns an anderer Stelle genauer anschauen, doch Chris hat For Honor bereits genau beleuchtet, lest euch rein. Wir möchten uns Bedanken, für unzählige tolle Titel in der Vergangenheit, für die noch in diesem Jahr kommenden Titel, für die großartige Arbeit in den nächsten Jahren und nicht zuletzt für das großartige Event. Danke Ubisoft, Happy Birthday und Cheers – auf euch!    

Patrick Hützen

War schon immer ein Zocker - vorangig PC-Kid. Spielte mit Leib und Seele CS 1.6, semiprofessionell. Heute kein Spiel mehr exzessiv. Hat Psychologie studiert, analysiert alles und jeden und ist seit 2015 bei gamers.de
War schon immer ein Zocker - vorangig PC-Kid. Spielte mit Leib und Seele CS 1.6, semiprofessionell. Heute kein Spiel mehr exzessiv. Hat Psychologie studiert, analysiert alles und jeden und ist seit 2015 bei gamers.de

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