Für viele ist Gaming die attraktivste Form der Erholung im Alltag. Studien belegen, dass ein Großteil der Spieler Gaming bewusst als Ausgleich nutzt und sich dadurch besser fühlt. Immerhin kann Gaming beim Abschalten helfen, die Motivation stärken und soziale Bindungen fördern.

Viele Spielerinnen und Spieler sind aktiv in Communities tätig, was wiederum ihr Zugehörigkeitsgefühl steigert und Einsamkeit vorbeugt. Gaming bietet zudem klare Ziele, unmittelbares Feedback und Erfolgserlebnisse; das kann kurzfristig das Stressniveau senken. Das Abtauchen in fiktionale Welten ermöglicht kreative Erholung und gibt dem Gehirn eine andere Form von Herausforderung als Arbeit oder Alltagspflichten. Doch ohne Struktur kann Gaming leicht zum Zeitfresser ausarten. Wenn beispielsweise Aufgaben unerledigt bleiben oder zu wenig geschlafen wird, verpufft der erholsame Effekt. Eine strukturierte Freizeitplanung sorgt dafür, dass Gaming ein erholsames Hobby bleibt.

Praktische Tipps für strukturierte Freizeitplanung beim Gaming

Zeitfenster setzen
Lege eine vorab definierte Spieldauer fest, z.B. 90 Minuten am Abend.  Nutze deinen Wecker oder Planner-Apps und beende deine Spielzeit konsequent, wenn diese abgelaufen ist.

Prioritäten klären
Erledige wichtige Aufgaben (Hausarbeiten, Essen, etc.) bevor die Gaming-Session startet. So kannst du ohne schlechtes Gewissen spielen und entspannen.

Spielintention definieren
Frag dich vor dem Start: Will ich chillen, mit Freunden zocken oder an meinen Skills arbeiten? Unterschiedliche Ziele bedingen unterschiedliche Games und Zeitfenster.

Mix aus Aktivität & Pause
Plane bei längeren Gaming-Einheiten unbedingt kurze Pausen ein. Schone für ein paar Minuten deine Augen, trink etwas Wasser, stehe auf und bewege dich. Das verbessert den Erholungseffekt.

Gaming als Belohnung
Für alle Spieler, insbesondere aber für Berufstätige und Schüler, kann Gaming auch als eine Art Belohnung dienen, zum Beispiel nach einer bestandenen Prüfung oder nach erfolgreichem Abschluss eines Projektes.

Soziales Spielen bewusst einbauen
Koop-Sessions mit Freunden können motivieren und soziale Bedürfnisse erfüllen. Plane Zeiten, in denen Social Gaming im Fokus steht.

Limits für Spontanes setzen
Stundenlange Gaming-Einheiten solltest du auf deinen Alltag abstimmen und max. ein- bis zweimal pro Woche abhalten, sofern es deine Zeit zulässt. Achte darauf, dass du deine Alltagspflichten nicht vernachlässigst.

Reflexion
Höre einmal pro Woche kurz in dich hinein und frag dich, ob du beim Gaming die Erholung gefunden hast, die du wolltest. Falls nein, passe deine Strukturen und Ziele an.

Wirkungsvolles Gaming für Work-Life-Balance

Gaming ist weit mehr als ein kurzweiliger Zeitvertreib. Richtig eingesetzt, kann Gaming ein wertvoller Baustein einer funktionierenden Work-Life-Balance zur mentalen Erholung sein. Sogar Gesundheitsexperten sehen in Videospielen ein potenzielles Mittel zur Stärkung des Wohlbefindens.

Eine strukturierte Freizeitplanung schafft genau den Rahmen, der Gaming zu einem entspannten Ausgleich für dich macht. Klare Zeitfenster und bewusste Pausen fördern die Erholung und sorgen dafür, dass du wirklich das bekommst, was du brauchst.

Tipp: Auf kuer.at findest du viele weitere Infos zu Work-Life-Balance, mentaler Gesundheit und sinnvollen Freizeitaktivitäten.

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