Seit der offiziellen Ankündigung des Splinter Cell-Remakes im Dezember 2021 warteten Fans auf weit mehr als nur leere Versprechungen. Doch statt mit neuen Trailern oder Bildern überzeugte das Projekt vor allem mit langen Funkpausen und Personalwechseln. 2022 verließ der damalige Game Director das Team – und mit ihm schwand die Hoffnung vieler auf eine klassische Rückkehr von Sam Fisher.

Jetzt jedoch liegt eine Wendung vor: Der langjährige Entwickler David Grivel kehrt auf seinen alten Posten bei Ubisoft Toronto zurück. Ein Statement auf LinkedIn verkündet die Rückkehr mit Begeisterung und Ehrfurcht. Für viele Fans ist das ein starkes Signal: Das ambitionierte Stealth-Remake könnte endlich wieder reale Chancen haben auf Fertigstellung und Qualität, wie sie dem Original gerecht wird.

Aber reicht eine Rückkehr allein, um alte Zweifel auszuräumen – oder steht das Projekt erneut vor einem Neubeginn mit unsicherem Ausgang?

„Zurück am Steuer“: Warum David Grivels Heimkehr gerade jetzt wichtig ist

Ein vertrauter Kopf kehrt zurück

David Grivel hatte bis Oktober 2022 die kreative Leitung für das Remake inne – dann verließ er Ubisoft und wechselte zu einem anderen Studio. Doch nach weiteren Ab- und Wiedereintritten, zuletzt bis 2024, entschied er sich erneut für Ubisoft Toronto. In seinem LinkedIn-Post heißt es schlicht und eindeutig: „Ich freue mich sehr, SEHR, mitteilen zu können, dass ich als Game Director für das ‚Splinter Cell Remake’ wieder zurückkehre.“

Diese Rückkehr zeigt zwei Dinge: Erstens erkennt Ubisoft offenbar, dass Stabilität im Führungsteam entscheidend ist, um ein so ambitioniertes Projekt zu stemmen. Zweitens signalisiert Grivel selbst, dass dieser Wechsel kein temporäres Gastspiel ist – sondern ein klares Commitment. Das gibt dem Titel dringend benötigten Halt.

Ein Projekt mit bewegter Vergangenheit – und jetzt neue Richtung

Dass das Remake über Jahre kaum sichtbaren Fortschritt zeigte, lag nicht nur an Personalschwankungen. Technisch setzt Ubisoft auf die Snowdrop Engine – eine leistungsstarke, aber komplexe Engine, die bereits bei The Division 2 Performance und Inhalte garantierte. Laut Insidern soll das Remake inzwischen durchaus „beeindruckend“ aussehen – was Hoffnung auf eine starke technische Umsetzung weckt.

Mit Grivels Rückkehr könnte auch die kreative Vision wieder schärfer werden: Weg von langen Wartephasen und Unsicherheiten, hin zu klaren Meilensteinen und realistischen Erwartungen. Für Fans wäre das ein Schritt in Richtung Stabilität – und ein beruhigendes Zeichen, dass Ubisoft das Vertrauen in Sam Fisher noch nicht aufgegeben hat.

Was das für Fans und Release-Erwartungen bedeutet

Klarer Kurs: Fokus auf Qualität und Sinn für Timing

Ubisoft veröffentlichte zuletzt nur wenige Hinweise auf eine offizielle Veröffentlichung. Dennoch kursieren Spekulationen über ein Releasefenster zwischen 2026 und 2027. Sollte das Remake tatsächlich in dieser Zeit ins Ziel geführt werden, hätte Grivels Rückkehr zwei große Vorteile: Erfahrung mit dem Franchise und Übersicht über die Entwicklung – beides essenziell für ein realistisches Zeitmanagement.

Außerdem könnte der neue Ansatz darin liegen, nicht auf schnellen Output zu setzen, sondern auf eine sorgfältige, vielleicht langsamere, aber qualitativ hochwertigere Umsetzung. Gerade im Stealth-Genre, wo Atmosphäre, Behutsamkeit und Klangdesign zählen, kann das den Unterschied machen zwischen einem flotten Cash-In und einem echten Klassiker-Remake.

Wie real sind Hoffnungen auf ein echtes Comeback?

Ob das Remake tatsächlich glänzt, bleibt weiterhin offen – aber mit Grivel zurück und stabilen internen Prozessen steigen die Chancen merklich. Für Fans bedeutet das: Jetzt lohnt es sich wieder, aufmerksam hinzuschauen. Neue Infos könnten bald folgen – vielleicht ein Teaser, vielleicht ein erster Trailer.

Sollte alles glattgehen, könnte Splinter Cell bald zurückkehren – und zwar nicht als halbes Versprechen, sondern als stilvolles, ernsthaftes Stealth-Spiel, das seinen Namen verdient. Und das wäre ein Comeback, das viele lange vermisst haben.

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