
Highguard ist erschienen. Nach Monaten ohne neue Informationen wurde der 3v3-Fantasy-Raid-Shooter offiziell veröffentlicht und fällt zum Start größer aus als erwartet. Entwickler Wildlight Entertainment hat zudem bereits einen langfristigen Plan für das Jahr 2026 vorgelegt.
Umfangreicher Startinhalt zum Release
Zum Launch bietet Highguard zudem eine breite Auswahl an spielbaren Inhalten. Enthalten sind fünf große Karten, sechs dynamische Basen und acht sogenannte Wardens. Hinzu kommen drei unterschiedliche Reittier-Typen, zehn Waffen, drei Raid-Tools sowie elf Mods für Waffen und Ausrüstung. Darüber hinaus steht eine Vielzahl weiterer Beuteobjekte zur Verfügung.
Zum Veröffentlichungszeitpunkt erhalten Spieler außerdem das Episode-One-War-Chest-Paket kostenlos. Dieses enthält insgesamt 44 kosmetische Gegenstände. Der Umfang des Startangebots galt im Vorfeld als unsicher, da das Entwicklerteam nach den Game Awards 2025 kaum öffentliche Informationen geteilt hatte. Erst kurz vor dem Release wurde allerdings deutlich, dass das Projekt weiterhin aktiv in Entwicklung war.
Schweigen vor dem Launch als Teil der Strategie
Die Zurückhaltung im Vorfeld hatte für Spekulationen gesorgt. Zeitweise wurde sogar infrage gestellt, ob das Spiel noch existiert. Laut Entwickler handelte es sich dabei um eine bewusste Entscheidung, um den Fokus auf den tatsächlichen Release zu legen. Ziel sei es gewesen, das Spiel ohne längere Vorabkampagnen für sich sprechen zu lassen.
Mit dem Start ändert sich diese Strategie. Für die Zeit nach dem Launch kündigt das Studio zudem eine offenere Kommunikation an. Der Fokus soll nun jedoch auf regelmäßigen Updates und einer engeren Anbindung an die Community gelegt werden.
Live-Service-Struktur mit festen Episoden
Highguard ist als Live-Service-Titel konzipiert. Das Team hinter dem Spiel bringt Erfahrung aus anderen langfristig betriebenen Projekten mit, darunter Apex Legends und Titanfall. Diese Erfahrung floss nach Angaben der Entwickler direkt in die Struktur des Spiels ein.
Die Inhalte werden in sogenannten Episoden veröffentlicht. Jede Episode erstreckt sich dabei über zwei Monate und ist in zwei Abschnitte unterteilt. Für das gesamte Jahr 2026 sind monatliche inhaltliche Updates vorgesehen. Dazu zählen unter anderem neue Karten, Basen, Spielmodi, Wardens, Waffen, Reittiere und Raid-Tools.
Alle spielrelevanten Inhalte sollen kostenlos erscheinen. Monetarisierung erfolgt ausschließlich über optionale kosmetische Pakete, nicht über Battle-Pässe.
Rolle der Community bei der Weiterentwicklung
Ein zentraler Bestandteil des Konzepts ist die Einbindung der Spielerschaft. Laut dem Entwicklerteam sollen Rückmeldungen aus der Community direkt in die Weiterentwicklung einfließen. Ziel ist es, auf Feedback zeitnah zu reagieren und Inhalte flexibel anzupassen.
Dafür wurden interne Strukturen geschaffen, die schnelle Änderungen ermöglichen sollen. Diese Vorgehensweise basiert zudem auf Erfahrungen aus früheren Live-Service-Projekten, bei denen entsprechende Prozesse allerdings erst im laufenden Betrieb aufgebaut wurden.
Geplante Erweiterung der Spielwelt
Zum Start verzichtet Highguard bewusst auf erzählerische Zusatzinhalte. Die Hintergrundgeschichte der Spielwelt soll außerdem zu einem späteren Zeitpunkt erweitert werden. Geplant sind unter anderem cinematografische Inhalte, Comics und weitere Formate.
Ein konkreter Zeitplan für diese Inhalte wurde bislang allerdings nicht genannt. Zum Launch steht ausschließlich das Gameplay im Mittelpunkt.
FAQ
Highguard ist ein 3v3-Fantasy-Raid-Shooter mit Fokus auf kooperatives Gameplay.
Zum Launch stehen fünf große Karten zur Verfügung.
Alle spielrelevanten Inhalte sollen kostenlos per Update erscheinen.
Jede Episode dauert zwei Monate und ist in zwei Teile gegliedert.
Nein, neue Inhalte werden nicht über Battle-Pässe verteilt.
Geplant sind unter anderem neue Karten, Wardens, Waffen, Reittiere und Spielmodi.
Ja, Rückmeldungen der Spielerschaft sollen direkt in Updates einfließen.
Eine Lore ist geplant, wird aber nicht direkt zum Start ausgerollt.

