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Die Diskussion um Krypto Glücksspiel Großbritannien nimmt Fahrt auf. Die britische Glücksspielaufsicht prüft, ob Kryptoassets künftig als Zahlungsmittel im regulierten Glücksspiel zugelassen werden können.

Wie Executive Director Tim Miller erklärte, soll das Industry Forum der Behörde untersuchen, wie digitale Vermögenswerte in den bestehenden Rechtsrahmen integriert werden könnten.

Einbindung in neue Finanzmarkt-Regeln

Hintergrund ist die geplante Regulierung von Kryptoassets im Vereinigten Königreich. Im Dezember brachte die Regierung die Financial Services and Markets Act 2000 (Cryptoassets) Regulations 2025 ins Parlament ein. Wird die Regelung verabschiedet, fallen Kryptoassets künftig unter die Aufsicht der Financial Conduct Authority.

Das neue Regime soll am 25. Oktober 2027 in Kraft treten. Unternehmen, die regulierte Kryptoaktivitäten anbieten wollen, müssten dann eine entsprechende FCA-Zulassung besitzen.

„Vorsichtiger erster Schritt“

Miller sprach von einem „vorsichtigen ersten Schritt“. Das Industry Forum soll prüfen, wie Kryptoassets als Verbraucher-Zahlungsoption für lizenziertes Glücksspiel in Großbritannien ausgestaltet werden könnten.

Konkrete Fristen nannte er nicht. Gleichzeitig verwies Miller auf eine steigende Nachfrage von Kunden nach entsprechenden Zahlungsmöglichkeiten.

Zusammenhang mit illegalem Markt

Die Glücksspielbehörde sieht einen weiteren Zusammenhang mit dem illegalen Markt. Nach eigenen Erkenntnissen gehört „Crypto“ zu den häufigsten Suchbegriffen, die britische Verbraucher auf nicht lizenzierte Glücksspielseiten führen.

Miller betonte, dass Innovation ein Instrument zum Verbraucherschutz sein könne. Dennoch verwies er auf erhebliche Herausforderungen und Risiken.

Mehr Mittel gegen illegale Anbieter

Im Kampf gegen illegales Glücksspiel erhält die Behörde zusätzliche staatliche Mittel in Höhe von 26 Millionen Pfund.

Miller erklärte, dass neben der Aufsicht auch Technologieplattformen, Zahlungsanbieter und Affiliates stärker eingebunden werden müssten.

Er verwies zudem auf Gespräche mit Meta, das eine engere Zusammenarbeit zugesagt habe, insbesondere im Hinblick auf „not on GamStop“-Seiten.

Wechsel an der Spitze der Behörde

Zudem bestätigte die Behörde den bevorstehenden Rücktritt von CEO Andrew Rhodes zum 30. April. Stellvertretende CEO Sarah Gardner übernimmt vorübergehend die Leitung, bis eine dauerhafte Nachfolge gefunden ist.

FAQ

Plant die Gambling Commission die Zulassung von Krypto-Zahlungen im Glücksspiel?

Die Behörde prüft derzeit, ob Kryptoassets als Zahlungsoption zugelassen werden können.

Ab wann könnte die neue Regulierung greifen?

Die Krypto-Regulierung soll voraussichtlich am 25. Oktober 2027 in Kraft treten.

Warum beschäftigt sich die Behörde mit Krypto?

Eine steigende Nachfrage und der Zusammenhang mit illegalen Angeboten spielen eine Rolle.

Wie wird der illegale Markt bekämpft?

Die Behörde erhält 26 Millionen Pfund zusätzliche Mittel für Durchsetzungsmaßnahmen.

Wer leitet die Behörde künftig?

Andrew Rhodes tritt am 30. April zurück. Sarah Gardner übernimmt interimistisch.

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