Resident Evil Requiem

Am Ende von Resident Evil Requiem steht eine zentrale Entscheidung: Soll Grace das mysteriöse „Elpis“ freisetzen oder zerstören? Diese Wahl bestimmt nicht nur das Schicksal von Grace und Leon, sondern auch, welches Ende als kanonisch gilt.

Hier erklären wir beide Enden, die Post-Credits-Szene und was das alles für Resident Evil 10 bedeuten könnte.

Das gute Ende: Elpis ist die Heilung

Grace und Leon gelangen unter das Waisenhaus von Raccoon City, wo sich neben NEST ein weiteres Labor verbirgt: die ARK. Dort entdeckt Grace ein nie veröffentlichtes Interview mit Ozwell E. Spencer. Der Umbrella-Gründer zeigt sich darin reumütig – und enthüllt, dass Elpis keine Waffe, sondern ein antivirales Serum ist.

Zeno, der sich als Handlanger der The Connections entpuppt, glaubt jedoch an eine ultimative Biowaffe und injiziert sich Elpis. Das Resultat ist ironisch: Das Serum neutralisiert seine Infektion und raubt ihm seine übermenschlichen Fähigkeiten.

Victor Gideon, ein ehemaliges Umbrella-Mitglied, mutiert daraufhin zu einer Nemesis-ähnlichen Kreatur. Nach einem intensiven Bosskampf – inklusive typischer Schwachstellen-Phasen und monströser Transformation – besiegt Leon das Wesen endgültig.

Die ARK kollabiert, doch ein Rettungsteam greift ein. Leon überlebt, wird mit Elpis geheilt, und es wird bestätigt: Das Serum funktioniert.

Nach den Credits sieht man Grace wieder als FBI-Analystin. Emily, das vermeintlich tote Testsubjekt, lebt – und wurde offenbar durch Elpis regeneriert. Außerdem deutet eine Szene mit maskierten Soldaten an, dass The Connections weiter aktiv sind. Das gilt als offizieller Kanon.

Das schlechte Ende: Zerstörung mit fatalen Folgen

Wer Elpis zerstört, löst den „Bad Ending“-Pfad aus. Leon opfert sich, um Grace die Flucht zu ermöglichen. Zeno – noch mit seinen Kräften – erschießt Leon. Grace entkommt, Zeno stürzt in die Tiefe, und das Spiel endet abrupt.

Keine Aufklärung. Keine Post-Credits-Szene. Kein Ausblick. Direkt danach erhält man die Option, zur Entscheidungsstelle zurückzukehren. Ein deutlicher Hinweis, welches Ende vorgesehen ist.

Die Post-Credits-Szene erklärt

Im guten Ende arbeitet Grace wieder beim FBI. Ein Gespräch mit Leon bestätigt, dass Elpis weitere Heilungen ermöglicht hat. Auf ihrem Schreibtisch liegt ein Hinweis auf Emilys Genesung.

In einer finalen Szene sichern maskierte Soldaten das ARK-Gelände und sprechen vom „Objekt“. The Connections scheinen weiterhin Zugriff auf Umbrella-Überreste zu haben. Das ist ein klarer Teaser für Resident Evil 10.

Grace’ Bericht: Umbrellas wahre Geschichte

Nach dem guten Ende wird ein 60-seitiger Bericht freigeschaltet. Dieser beleuchtet:

  • Umbrellas Gründung 1968
  • Den ideologischen Konflikt zwischen Spencer und Marcus
  • Die Unterwanderung durch The Connections
  • Die wahre Motivation hinter dem Raketenangriff auf Raccoon City

Spencer entwickelte Elpis als antivirale Lösung, um Biowaffen nutzlos zu machen. The Connections missverstanden das Projekt – oder wollten es bewusst umdeuten – und manipulierten politische Prozesse, um Umbrella zu zerschlagen und die Kontrolle zu übernehmen.

Grace kommt zu dem Schluss, dass The Connections die eigentliche Macht im Hintergrund sind.

FAQ

Welches Ende ist kanonisch?

Das gute Ende gilt als offizieller Kanon.

Stirbt Leon im Spiel?

Nur im schlechten Ende. Im guten Ende wird er geheilt.

Ist Elpis eine Waffe?

Nein. Elpis ist ein antivirales Serum gegen Biowaffen.

Gibt es eine Post-Credits-Szene?

Ja, aber nur im guten Ende.

Teast das Spiel Resident Evil 10?

Ja. The Connections spielen weiterhin eine zentrale Rolle.

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