Nach über zwei Jahrzehnten bekommt „World of Warcraft“ endlich das, wovon viele seit dem ersten Betreten von Azeroth träumen: ein eigenes Zuhause. Mit der kommenden Erweiterung World of Warcraft (Add-on Midnight) führen die Entwickler ein Housing-System ein, mit dem Spieler erstmals Häuser kaufen, einrichten und ihre ganz persönliche Ecke in der Welt gestalten können.

Der Weg dahin war steil: Blizzard erklärte, man wolle kein halbherziges Feature liefern, sondern etwas, das sich würdig in das Spiel einfügt und langfristig Bestand hat. Heute stehen die Startzeichen fest: Wer das Add-on vorbestellt, bekommt ab dem Patch 11.2.7 am 2. Dezember 2025 Frühzugang. Anderen bleibt der offizielle Start mit Midnight im Jahr 2026 vorbehalten.

Doch was steckt eigentlich drin – und warum könnte das Housing mehr als nur ein nettes Extra sein?

Kapitel 1 – Der Countdown läuft: So läuft der Einstieg in das Housing

Werbung oder echtes Zuhause? Spieler, die früh einsteigen, dürfen direkt loslegen: Nach dem Login erwartet sie eine kurze Questreihe, mit der der Kauf des ersten Grundstücks und die Einrichtung startet. Der Einstieg soll denkbar einfach sein: 1.000 Gold – und es gehört dir.

Je nach Fraktion kannst du dein Haus entweder an einem Horde- oder Alliance-Standort errichten – und egal, wo du wohnst: Deine anderen Charaktere dürfen dich jederzeit besuchen. Praktisch, wenn du mehrere Figuren spielst.

Wer lieber klein anfängt oder erst mal stöbert, kann bereits jetzt dekorative Items sammeln – Möbel, Tapeten, Lampen. Viele davon lassen sich später ins eigene Heim einbauen. Und das Beste: Es gibt eine Import-Funktion für vorgefertigte Raumdesigns – perfekt für alle, die keinen großen Gestaltungsaufwand wollen.

Doch Housing soll mehr sein als four walls and a roof: Es wird möglich sein, Nachbarschaften zu gründen, Gebiete mit Freunden zu bewohnen und vielleicht sogar gemeinsam Häuser zu dekorieren. Das könnte Azeroth künftig ein echtes Gemeinschaftsgefühl geben – und neue soziale Räume öffnen. GameStar+1

Warum Housing wirklich zählt: Mehr als nur Wände und Möbel

Der wirkliche Wert dieses Updates liegt weit über dem Einrichten hinaus. Mit dem Add-on Midnight plant Entwicklerstudio Blizzard Entertainment, Housing dauerhaft auszubauen – mit regelmäßigen Patches, neuen Deko-Sets, Community-Features und mehr. Es ist kein Nebenprojekt, sondern ein Teil der Zukunftsvision des Spiels.

Doch damit geht auch eine neue Wirtschaftsstruktur einher: Mit Housing kommt die erste Premiumwährung seit Jahrzehnten ins Spiel: Hearthsteel. Sie wird ausschließlich für Housing-Items verwendet; Blizzard betont, dass viele Möbel auch weiterhin über normales Gameplay zu erhalten sein sollen.

Für Spieler heißt das: Wer kreativ sein will, kann das völlig kostenlos – oder wer schneller eine perfekt eingerichtete Behausung möchte, kann sie mit Hearthsteel optimieren. Damit bleibt Housing optional, aber skalierbar: eine Mischung aus Freiheit und Komfort. Gleichzeitig entscheidet jeder selbst, wie viel „Extra“ er investieren möchte – ohne Zwang oder Nachteile im Gameplay.

Wenn alles wie geplant läuft, könnte Housing zum sozialen und architektonischen Herzstück von Azeroth werden – ein Ort zum Ankommen, Gestalten und Zusammenkommen. Und je mehr Spieler mitziehen, desto lebendiger wird die Welt, weit über Raids und Dungeons hinaus.

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