
Mit Lego Batman: Legacy of the Dark Knight schlägt TT Games 2026 einen ungewohnten Weg ein. Statt auf hunderte freischaltbare Figuren zu setzen, konzentriert sich das Studio auf eine stark reduzierte Charakterauswahl und erzählt erstmals Batmans gesamtes Leben in einem zusammenhängenden Spiel.
Batmans komplette Geschichte in einem Spiel
Anders als frühere LEGO-Titel, die meist einzelne Filme oder klar abgegrenzte Storylines adaptierten, spannt Legacy of the Dark Knight einen Bogen über Batmans gesamte Existenz. Die Handlung beginnt bei Bruce Waynes Kindheit und führt durch zentrale Stationen aus mehr als acht Jahrzehnten Comic-, Film- und Seriengeschichte bis hin zu seiner Rolle als Anführer der Bat-Family.
TT Games beschreibt die Story bewusst als Verdichtung bekannter Motive. Einzelne Ereignisse werden nicht eins zu eins übernommen, sondern aus verschiedenen Quellen zusammengeführt und neu interpretiert.
Vermischung von Comic- und Filmkanon
Ein prägnantes Beispiel dafür ist eine Mission im Ace Chemical Processing Plant. Dort trifft Batman auf Red Hood One, eine Figur, deren Ursprung in den Comics bewusst mehrdeutig gehalten ist. Im Spiel wird diese Szene jedoch klar mit ikonischen Momenten aus dem Batman-Film von 1989 verknüpft. Dialogzeilen, visuelle Anspielungen und der Sturz in das Chemikalienbecken lassen kaum Zweifel an der späteren Identität des Jokers.
Gleichzeitig betont TT Games, dass es nicht bei einer einzigen Version der Figur bleibt. Mit dem Fortschreiten der Zeit verändern sich auch Aussehen und Interpretation bekannter Charaktere wie Joker oder Pinguin.
Nur sieben spielbare Figuren
Der wohl größte Bruch mit der LEGO-Tradition betrifft das Gameplay. Statt einer riesigen Auswahl an Helden und Schurken stehen lediglich sieben spielbare Charaktere zur Verfügung. Neben Batman sind dies Robin, Nightwing, Batgirl, Catwoman, Talia al Ghul und Jim Gordon.
Diese Entscheidung steht im starken Kontrast zu früheren Spielen des Studios. Titel wie Lego Star Wars: The Skywalker Saga boten mehrere hundert Figuren. In Legacy of the Dark Knight wird dieser Ansatz durch ein alternatives System ersetzt.
Fokus auf Anzüge statt Figurenvielfalt
Anstelle neuer Charaktere sammeln Spieler über 100 verschiedene Anzüge. Allein Batman verfügt über zahlreiche Outfits aus unterschiedlichen Epochen seiner Geschichte. Auch die übrigen sechs Figuren erhalten alternative Kostüme, die spielerische Anpassung ermöglichen, ohne die Kernbesetzung zu erweitern.
TT Games setzt damit stärker auf Identität und Entwicklung einzelner Figuren statt auf Masse.
Offene Welt erstmals im LEGO-Batman-Universum
Zum ersten Mal bietet ein LEGO-Batman-Spiel eine vollständig offene Version von Gotham City. Spieler bewegen sich frei durch die Stadt, stoppen spontane Verbrechen, lösen Rätsel und sammeln Gegenstände. Fortbewegung erfolgt zu Fuß, per Gleiter, Greifhaken oder mit Fahrzeugen.
Mehrere Batmobile aus unterschiedlichen Jahrzehnten stehen zur Verfügung, ergänzt durch Batcycles und den Batglider. Das offene Design markiert einen deutlichen Schritt weg von der klassischen Levelstruktur früherer Titel.
FAQ
Ein neues LEGO-Batman-Spiel von TT Games, das Batmans gesamtes Leben in einer zusammenhängenden Geschichte erzählt.
Insgesamt sieben spielbare Figuren, darunter Batman, Robin und Batgirl.
Frühere LEGO-Titel setzten auf hunderte freischaltbare Charaktere.
Ja, durch über 100 Anzüge und eine offene Spielwelt mit verschiedenen Aktivitäten.
Ja, erstmals gibt es eine vollständig offene Version von Gotham.

