Nintendo Switch Spiele sind bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt.

Kaum zu glauben, wie schnell sich das Internet leerfegt: Die ehemals florierende ROM-Plattform nsw2u ist plötzlich Geschichte. Nun ziert ein Beschlagnahmungsbanner die Domain – ein Paukenschlag im digitalen Untergrund.

FBI kapert Switch-Piraterie – ein Kapitel endet

Die Aktion folgt einem Gerichtsbeschluss aus Georgia, ausgeführt durch das FBI in Kooperation mit der niederländischen FIOD. Insgesamt sieben Domains erklärte man für illegal und zog ihnen umgehend den Stecker. So ein Schritt signalisiert endgültig: Auch Gaming-Piraterie steht jetzt auf dem Radar globaler Behörden – keine Grauzone mehr.

In der Community sorgt die Abschaltung für Aufruhr: nsw2u zählte zu den Top-Anlaufstellen für Switch-User mit gehackten Konsolen oder Emulatoren. Bis zuletzt wurden ROMs teils Wochen vor Verkaufsstart verteilt. Jetzt herrscht Verunsicherung: Wie viele haben „auf Vorrat“ geladen – und was folgt daraus?

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Interessantes Detail: Nintendo verschärft nebenher auch die Kontrolle bei Switch 2-Konsolen. Nutzer, die verdächtige Speichermedien einsetzen, riskieren laut Berichten nicht nur Online-Sperren, sondern auch permanente Nutzungsverbote. Der Konzern übt zunehmend Druck aus.

Bereits im Mai 2025 landete die Seite auf der EU-Piraterie-Watchlist.

Hinter den Kulissen – Was das für Switch-Fans bedeutet

Bisher verzeichneten Behörden bis zu 3,2 Millionen Downloads über nsw2u – ein potenzieller Verlust von rund 170 Millionen US-Dollar für Publisher. Der Impact reicht weit: Nicht nur Nintendo, auch andere Entwickler erleben verkappte Produkteinbrüche vor Release.

Durch die FIOD-Kooperation erkennen wir: Online-Piraterie bleibt kein nationales Problem. Die siegreiche Aktion zeigt, dass transnationale Ermittlungen erfolgreich arbeiten – und zukünftig ähnlich aggressiv vorgehen könnten.

Aus Spielersicht bleibt die Frage: Welche Alternativen tauchen als nächstes auf? Die „Katze‑und‑Maus‑Strategie“ wird nun noch intensiver – Nutzer müssen ständig neue Quellen finden, während Behörden gezielter Bekämpfen.

Ein positiver Nebeneffekt? Wer legal kauft und Support bietet, trägt aktiv zum Schutz der Kreativen bei. Und Nintendo demonstriert: Eigentumsrechte sind keine leeren Worte – im Zweifel bleibt man auch mit Switch 2 offline, wenn’s nicht korrekt läuft.

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