
Nach dem Führungswechsel bei Xbox hat sich die neue CEO Asha Sharma erstmals zur strategischen Ausrichtung der Gaming-Sparte geäußert. Phil Spencer und Sarah Bond sind mit sofortiger Wirkung ausgeschieden.
Sharma sprach von einem „erneuerten Bekenntnis zur Konsole“, stellte jedoch klar, dass die Xbox PS5 Multiplattform Strategie fortgeführt wird.
Multiplattform bleibt Kern der Strategie
In den vergangenen Monaten hatte Microsoft verstärkt eigene Titel auf anderen Plattformen veröffentlicht. Spiele wie Forza Horizon 5 erzielten auf der PlayStation 5 hohe Verkaufszahlen. Auch weitere bekannte Marken gelten als Kandidaten für Sonys System.
Sharma betonte, Gaming finde heute „geräteübergreifend“ statt. Ziel sei es, Barrieren abzubauen und Entwicklern zu ermöglichen, Inhalte effizient auf mehreren Plattformen bereitzustellen.
Microsoft-CEO Satya Nadella verwies ergänzend auf über 500 Millionen monatlich aktive Nutzer und hob die Rolle des Unternehmens als plattformübergreifender Publisher hervor.
Konsole bleibt Teil der Identität
Trotz des klaren Multiplattform-Kurses betonte Sharma die Bedeutung der eigenen Hardware. Die Konsole habe die Marke Xbox geprägt und bleibe ein zentraler Bestandteil des Ökosystems.
Ein Rückzug aus dem Hardware-Geschäft sei nicht vorgesehen. Gleichzeitig deutet die strategische Ausrichtung darauf hin, dass Exklusivtitel künftig nicht mehr im Mittelpunkt stehen wie in früheren Konsolengenerationen.
Die Xbox PS5 Multiplattform Strategie bleibt damit bestehen, ergänzt durch einen stärkeren Fokus auf die eigene Hardwarebasis.
KI-Hintergrund sorgt für Diskussionen
Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte Sharmas beruflicher Hintergrund im Bereich Künstliche Intelligenz. In ihrer Erklärung betonte sie jedoch, dass keine kurzfristige Effizienzstrategie geplant sei.
Spiele würden weiterhin von kreativen Teams entwickelt. Technologie solle unterstützen, nicht ersetzen.
FAQ
Asha Sharma übernimmt die Leitung der Gaming-Sparte.
Phil Spencer und Sarah Bond.
Ja, Veröffentlichungen auf PlayStation 5 sind weiterhin vorgesehen.
Nein, Sharma sprach von einem erneuerten Bekenntnis zur Hardware.
Technologie soll unterstützen, kreative Prozesse bleiben menschlich geprägt.

