„Fallout 76 funktioniert ziemlich gut und hat bis heute eine starke Spielerbasis.“ So die Worte von Todd Howard von Bethesda. Doch neue Mikrotransaktionen, die von dem versprochenen Grundsatz „Nur kosmetisch“ abweichen, schüren Unmut in der Spielerschaft.

Mit Fallout 76 scheint sich Bethesda etwas übernommen zu haben. Anstatt einer durchdachten, soliden Onlineadaption des Fallout-Universums zu kreieren, haben sie ein Grind-Monster voller frustrierender Mechaniken geschaffen, welches dem fantastischen Fallout-Universum einfach nicht gerecht wird. Zudem wurden grundlegende Bereiche des Spiels, wie Outfits und Hausdekorationen gnadenlos monetisiert, was zu einem zusätzlichen künstlich verlängerten Grind geführt hat um sie ohne Echtgeld freizuschalten.

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Fallout 76 Live Action Trailer, Quelle: YouTube

Und doch scheint Bethesda damit zufrieden zu sein, wie Todd Howard auf der PAX East anmerken ließ. Zwar sei Fallout 76 ziemlich anstrengend gewesen, doch das war ihm und den vier Studios klar, die an der Entwicklung beteiligt waren. Unter diesem Gesichtspunkt: Warum plant Bethesda dann, durch weitere Mikrotransaktionen noch mehr Geld aus den Spielern herauszupressen?

Das Studio bestätigte nun, dass es auch nicht-kosmetische Mikrotransaktionen in Fallout 76 einführen wird. Spieler können in Kürze im Atomic Shop Reparatur-Kits erwerben, mit denen z.B. Waffen jederzeit im Spiel repariert werden können. Spieler können diese Kits mit der ingame-Währung erwerben, die entweder im Shop für Echtgeld gekauf, oder durch langwieriges Grinden verdient werden kann. Bis jetzt hat Bethesda nur kosmetische Gegenstände im Shop zu Geld gemacht, doch nun kann man sich durch Echtgeld im Spiel einen entscheidenden Vorteil verschaffen. Es ist zwar noch kein Pay-to-win, aber ein enormes Zeitersparnis, was einen überaus lästigen Teil des Spiels, das endlose Grinden, überspringen lässt.

Atomic Shop, Quelle: Bethesda

Die Methode, Spieler so lange durch Grind zu ermüden, bis sie echtes Geld in die Hand nehmen, ist keine sehr beliebte Masche. Selbstverständlich ist es wichtig, so ein Spiel weiterhin zu finanzieren. Allerdings zeigen genügend andere Titel, wie es besser, spassiger und für die Spieler weniger frustrierend zu machen ist. Wohin überbordende Mikrotransaktionen führen, haben andere Spiele schon leidvoll erkennen müssen. Und auch bei Fallout 76 zeigen sich Teile der Spielerbasis erbost über diesen Bruch mit den zuvor formulierten Grundsätzen, während andere es relativ entspannt sehen. Es wird sich zeigen, ob Bethesda diesen Weg weitergeht und wie die Spieler auf zukünftige nicht-kosmetische Mikrotransaktionen reagieren werden.

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