Riot Games Hong Kong

„Wir werden niemandem vorschreiben, das Wort Hong Kong zu sagen.“ So deutlich distanzierte sich gestern Ryan Rigney von Riot Games via Twitter von Vorwürfen, die während der League of Legends-Weltmeisterschaft aufgekommen waren. Riot versucht damit, sich nicht in die Blizzard-Kontroverse mit reinziehen zu lassen.

Zuschauern war aufgefallen, daß die Moderatoren während der Berichterstattung nicht den Namen des Teams „Hong Kong Attitude“ aussprachen, sondern ihn mit „HKA“ abkürzten. Auf Reddit wurde dazu ein Clip gezeigt, in dem ein Caster bei der Nennung des vollen Teamnamens abbrach, um ihn dann mit HKA zu ersetzen. Seitdem machen Verschwörungstheorien die Runde.

Angesichts der Tatsache, daß Riot Games zu 100% dem chinesischen Riesen Tencent gehört und vor dem Hintergrund der eskalierenden Kontroverse um Blizzard wegen der Bestrafung eines Hearthstone-Spielers, nachdem er seine Unterstützung für die Demonstranten in Hongkong zum Ausdruck gebracht hatte, ist das nicht weiter verwunderlich.

Ryan Rigney, Kommunikationsleiter bei Riot, betonte jedoch via Twitter, dass keine Zensur stattfinden würde und veröffentlichte eine offizielle Erklärung:

„Wir möchten einige Unklarheiten in Bezug auf unsere Berichterstattung über Hong Kong Attitude korrigieren. Wie Sie aus unserem offiziellen Twitter-Konto bei @lolesports ersehen können, beziehen wir uns auf deren Team sowohl mit vollem Namen als auch mit der Tricode-Abkürzung HKA, wie wir es routinemäßig mit allen Teams in unserem System tun. „

Ryan Rigney, Kommunikationsleiter bei Riot

Rigney selbst fügte einen weiteren Kommentar hinzu, um „dies so deutlich wie möglich zu machen“ und sagte: „Wir sagen niemandem, er solle es vermeiden,“Hong Kong“ zu sagen. Wir möchten, dass das Team mit vollem Namen bezeichnet wird. Auch diesbezüglich gab es intern einige Verwirrung, und wir arbeiten daran, dies zu korrigieren.“

Abschließend sagte er: „Noch eine persönliche Bemerkung dazu: Ich denke, alle sind angesichts der Ereignisse der letzten Woche sehr sensibel für dieses Thema. Wir hätten unsere Casters besser vorbereiten sollen und verbessern das heute.“

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