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Im April 2021 haben wir euch bereits das EPOS H3 Gaming Headset vorgestellt. Nun erschien im September mit dem H3 Hybrid ein neues Modell von EPOS, welches vor allem mit einer Bluetooth-Verbindung heraussticht. Das Original H3 präsentierte sich bereits als echtes Allround-Talent, das mit PC, Laptop, aktuellen Konsolen und allen mobilen Geräten gleichermaßen gut zurechtkam. Das Hybrid-Modell bietet als nahezu baugleicher Quasi-Nachfolger einige zusätzliche Verbesserungen, die wir euch in unserem Test vorstellen werden.

Lieferumfang des H3 Hybrid

Der Alleskönner EPOS H3 Hybrid kommt, wie auch schon das ursprüngliche Modell, in einem schwarzen Karton daher, der von weißer und grünlicher Schrift in Szene gesetzt wird. Im Inneren befindet sich das Gaming-Headset in Schaumstoff gebettet. Darunter befindet sich bereits ein kleinerer, länglicher Pappkarton, in dem der restliche Lieferumfang, Gebrauchsanleitung, Sicherheitshinweise und Kabel verstaut sind.

Hier offenbart sich bereits der erste große Unterschied und gleichzeitige Vorteil zum Vorgänger H3. Statt lediglich eines 3,5-mm-Klinkenkabels (GSA 30 Konsolenkabel) findet sich in der Verpackung des EPOS H3 Hybrid zusätzlich ein USB-A-auf-USB-C-Kabel (GSA 31 USB-Kabel). Perfekt für eine Verbindung zum Rechner und dem gleichzeitigen Laden der Kopfhörer.

Am Headset selbst sitzt ein Port für USB-C. Zieht ihr das USB-Kabel ab, schaltet sich das Headset automatisch aus – es sei denn, es besteht eine Bluetooth-Verbindung. Außerdem inbegriffen ist eine schwarze GSA 25 Abdeckplatte, falls man den magnetischen Mikrofonarm entfernen möchte - hierzu aber gleich mehr.

Verarbeitung und Design

Hauptverarbeitungsmaterial ist eine Kombination aus Kunstleder und mattem Kunststoff. Der mittlere Bügel ist außen von Stoff umspannt und innen gepolstert und fühlt sich dadurch auch sehr wertig an. Die mit Kunstleder bezogenen Ohrpolster lassen sich ganz einfach abnehmen und gegen andere Polster austauschen. Sie bieten einen sehr hohen und angenehmen Tragekomfort. Die direkt auf den Ohren aufliegende Fläche ist mit einem weichen Mikrofaser besetzt. So haben wir beim Langtest erst nach vielen Stunden des Dauer-Tragens heiße und leicht schwitzige Ohren bemerkt. Auch durch das niedrige Gewicht von rund 285 Gramm ist das Hybrid sehr angenehm zu tragen.

Insgesamt gleicht die Verarbeitung dem des EPOS H3, welches ebenfalls edel und wertig gehalten ist. Insbesondere die großen, ovalförmigen Ohrmuscheln machen einiges her.

Der verstellbare Mikrofonarm ist an der linken Ohrmuschel befestigt und lässt sich praktischerweise auch einfach abmontieren. Da dieser und die Halterung am Headset magnetisch sind, ist hier keinerlei Schrauben oder sonstiges Montieren nötig. Ein leichter Kontakt des Mikrofonarms mit dem starken Magneten an den Kopfhörern reicht, um das Mikrofon wieder am Headset zu befestigen. Der offene Magnetknopf an den Kopfhörer kann auch ganz einfach mittels der beiliegenden Kappe verdeckt werden. Sehr elegant wie wir finden, denn so wird das EPOS H3 Hybrid seinem edlen und gut verarbeiteten Design noch mehr gerecht. Eine kleine Stofftasche für die Abdeckplatte und das sonstige Zubehör hätte den Inhalt perfekt abgerundet.

Ebenfalls links, nur weiter unten findet sich auch der An- und Ausschalter, die Anschlüsse für das 3,5-mm-Klinkenkabel (zum Verbinden mit externen Audio-Quellen) und den USB-Port (zur kabelgebundenen Verbindung mit dem PC) sowie eine LED-Anzeige, die farblich über den Akku-Stand informiert. Auf der rechten Seite der Kopfhörer ist ein mit dem Bluetooth-Zeichen versehener Knopf ("Smart-Button" genannt) zu finden, mit dem man die drahtlose Verbindung starten kann. Und schließlich befindet sich ebenfalls rechts, an der Außenseite der Ohrmuschel, das Lautstärkerad zum Feinjustieren des Sounds.

Die Größe des Gaming-Headsets ist natürlich an den Bügeln auch in Stufen verstellbar. Dafür wurden die Metallbänder im Headset mit Nummern und Strichen versehen, sodass man ganz einfach die passende Einstellung ablesen und präzise einstellen kann. Die Regulierung geschieht ganz intuitiv und geht locker von der Hand.