Gamerbrother sitzt auf nem Stuhl
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In den letzten Wochen verzeichnete die Amazon eigene Streaming-Plattform Twitch einen stetigen Abgang von Content-Creatoren. Die junge Konkurrenz-Plattform „Kick“ war dabei nicht das einzige Lockmittel für die wechselwilligen Streamer. Die neu geplante Gewinnverteilung zwischen Plattform und Creators durch Twitch führte zu einem regelrechten Exodus. So verabschiedeten sich bereits Streaming-Größen wie Amouranth und xQc von Twitch und wandten sich Kick zu.

Nun ist auch ein bekannter deutscher Streamer, GamerBrother, bereit, Twitch den Rücken zu kehren. In einem kürzlichen Stream verkündete er seine Entscheidung, ab Ende des Jahres nicht mehr auf der Plattform aktiv zu sein. Mit einer beeindruckenden Community von über 450.000 Abonnenten (Stand Juli 2023) hinterlässt er zweifellos eine große Lücke in der Twitch-Community Deutschlands.

Warum der Wechsel?

GamerBrother nimmt kein Blatt vor den Mund und spricht offen über die Gründe für seinen Wechsel. Er bezeichnet die Entwicklung auf Twitch als „Creator unfreundlich“. Doch was genau bedeutet das? Der 25-jährige Streamer macht keinen Hehl daraus – es geht ums Geld. GamerBrother ist sich seines Werts bewusst und lehnt die von Twitch geplante 50:50 Verteilung der Einnahmen entschieden ab.

Auf der Suche nach einer neuen Plattform hat GamerBrother bereits mehrere Angebote vorliegen. Obwohl er sich noch nicht endgültig entschieden hat, steht eines fest: Er wird definitiv nicht zu Kick wechseln, da diese unter anderem durch Casino-Einnahmen finanziert wird. Außerdem hat er die grundlegende Bedingung, dass sein Kollege Tisi Schubech ebenfalls auf der neuen Plattform unter Vertrag genommen wird.

Wohin gehts als Nächstes?

Die Community des Streamers spekuliert nun fleißig, wohin der 25-Jährige ziehen wird. Zwei Favoriten haben sich bereits herauskristallisiert – Joyn und YouTube. Doch die endgültige Entscheidung steht noch aus.

GamerBrother hinterlässt zweifellos eine große Lücke auf Twitch. Seine Entscheidung, die Plattform zu verlassen, zeigt die wachsenden Herausforderungen, mit denen Content-Creatoren, vor allem auf Twitch, konfrontiert sind. Die „Creator unfreundliche Entwicklung“ scheint nicht nur ein Einzelfall zu sein und könnte weitere Wechsel zur Folge haben. Nun heißt es nur abwarten und gespannt verfolgen, wo GamerBrother seine Zukunft als Streamer fortsetzen und welche Plattform am Ende seine neue Heimat wird.

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