Ubisofts Piratenabenteuer Skull and Bones hat eine turbulente Reise hinter sich. Ursprünglich wurde es 2017 angekündigt, verschwand dann jedoch hinter dem Horizont. Viele waren bereits davon ausgegangen, dass Skull and Bones längst auf den Meeresboden gesunken war. Doch Ubisoft hat es geschafft, die stürmische See zu durchsegeln und das Spiel in den Hafen zu navigieren. Nach einer von Gegenwind und schmetternden Wellen geprägten Reise ist Skull and Bones nun tatsächlich in den Händen der Spieler. Und obwohl die Reise vollbracht ist, hat sie für das Live-Service-Game doch gerade erst begonnen. Wir werfen einen Blick auf die holprige Geschichte von Ubisofts Piratenabenteuer.

Die Inspiration: Eine Liebe zu Piraten

Die goldene Ära der Piraterie ist ein Setting in Games, das Spieler bereits seit jeher lieben. Die Abenteuer der Seeräuber ziehen Spieler immer wieder in ihren Bann. Das zeigten schon die Point-and-Click-Adventures der Monkey Island-Reihe, die bereits in den 90ern begann. Erst 2022 gab es mit Return to Monkey Island ein Comeback der beliebten Charaktere der Reihe. Auch die Zelda-Serie hat bereits die Piratenthemen entdeckt und mit The Legend of Zelda: Wind Waker den Protagonisten Link über die Meere schippern und Piraten begegnen lassen. Auch in allerlei weiteren Genres kommen die Piraten immer wieder gut an. Auf dem Smartphone zieht das Actionspiel Pirate King Spieler seit einem Jahrzehnt in aufregende Schiffsschlachten mit Freunden, und selbst im Bereich der klassischen Spielautomaten haben die Piraten Fuß gefasst. In der vielfältigen Sammlung an Vegas Slots im Online Casino finden Spieler Spielautomaten mit allerlei Mottos und Charakteren. Mit Slots wie dem Jolly Roger II Online Slot finden die Seeräuber in Form von Symbolen selbst auf den Walzen ihren Platz. Die Vielfalt an Genres, die die Piraterie zum Thema machen, zeigt eindeutig, wie beliebt die Seeräuber sind.

Ubisoft nutzte dies für die Entwicklung des vierten Eintrags in der Assassin’s Creed-Reihe. Mit Black Flag schuf das Team einen AC-Titel, der bis heute als einer der besten der Reihe angesehen wird. Spannende Piratenabenteuer und hitzige Schiffsschlachten zogen Spieler in ihren Bann – und brachten Ubisoft auf die Idee, darauf aufzubauen. Nach dem Erfolg von Black Flag sollte eine Erweiterung entwickelt werden, die die Schiffsschlachten in den Fokus stellen würde. Damit war die Idee für Skull and Bones geboren. Doch bei einer AC-Erweiterung sollte es nicht bleiben.

Verspätung nach Verspätung

Das Team erkannte bald, dass ihre Ambitionen größer waren, als es ein DLC allein erlauben würde. Daraufhin sollte Skull and Bones ein alleinstehender Titel werden. Die offizielle Enthüllung des Spiels folgte bei der E3 2017. Es sollte 2018 erscheinen, doch kaum ein Jahr später kam die erste Verspätung. Damit sollte es frühestens 2019 auf den Markt kommen. Bei der E3 2018 gab es noch einmal einen Trailer. Zu dem Zeitpunkt hätte wohl keiner erwartet, dass das Spiel kurz darauf hinter dem Horizont verschwinden würde.

Aus 2019 wurde März 2020, dann wurde es mächtig still um das Piratenabenteuer, was viele vermuten ließ, dass es längst gekentert war. Doch 2020 tauchte es erneut am Horizont auf. Es wurde bestätigt, dass das Spiel sehr wohl noch in Arbeit war, dass es jedoch eine „neue Vision“ erhalten hatte, woraufhin es zur vierten offiziellen Verspätung kam.

Eine Reise auf Umwegen

Es kam zu einem riesigen Reboot unter neuer Leitung, woraufhin das Spiel einen neuen Kurs einschlug. Es sollte zu einem Open-World-Live-Service-Game werden, in dem Spieler als Pirat in einer offenen Welt ihr Unwesen treiben und ihren Status als gefürchteter Seeräuber aufbauen. Mit dem neuen Kurs nahm die Entwicklung erneut an Fahrt auf. 2022 gab Ubisoft an, das Game würde noch im November desselben Jahres herauskommen. Daraus wurde jedoch nichts. Wenige Monate später kam die nächste Verspätung, kurz darauf folgte noch die sechste offizielle Verspätung des Titels. Bei den Game Awards 2023 wurde das Release-Datum dann für den 16. Februar 2024 bekannt gegeben. Nun war es wirklich so weit.

Jetzt ist das Spiel tatsächlich im Hafen angekommen. Das Piraten-Survival-Game schickt Spieler allein oder mit anderen auf die hohe See. Ziel ist es, sich vom Schiffsbrüchigen zum gefürchteten Piratenboss zu entwickeln. Spieler können Verträge annehmen, eine Crew rekrutieren, Ressourcen und Schätze finden, andere Spieler in hektischen Schiffsschlachten bekämpfen und mit bis zu drei Spielern gemeinsam die Weltmeere unsicher machen.

Obwohl die stürmische Entwicklungsreise zunächst ein Ende hat, beginnt sie doch gerade erst. Skull and Bones ist ein Live-Service-Game, das kontinuierlich mit Erweiterungen und Updates aktualisiert werden soll. Ob es sich nach der langen und stürmischen Reise wohl langfristig über Wasser halten und Spieler in seinem Bann halten kann? Das wird die Zukunft zeigen.  

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