Seit 25 Jahren setzt sich Lush für eine umweltfreundliche und biologische Kosmetik ein. Zum Ende der letzten Woche zog das britische Unternehmen einen Schlussstrich und verabschiedete sich aus den Sozialen Medien. Grund dafür sei die toxische Beziehung, die unsere Gesellschaft zu den verschiedenen Plattformen aufgebaut hat.

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1995 wurde Lush im vereinigten Königreich gegründet. Seitdem ist das die Kosmetikmarke zu einem riesigen Unternehmen mit über 24.000 Mitarbeitern angewachsen, die in verschiedensten Teilen der Welt tätig sind. Bisher hat sich das Unternehmen vor allem dem Klimaschutz und der ökologischen Herstellung seiner Produkte gewidmet. Jetzt steht auch die mentale Gesundheit der Verbraucher im Fokus. Mitbegründer Mark Constatine erklärt in einem Interview mit dem Guardian, dass die Einflüsse der Sozialen Medien sich vor allem negativ auf die geistige Gesundheit von Jugendlichen auswirkten. Dabei handle es sich um eine große Verbrauchergruppe bei Lush.

Auch in der Pressemitteilung des Unternehmens erklärt Constantine seinen Schritt: Ich verbrachte mein ganzes Leben damit, schädliche Inhaltsstoffe in meinen Produkten zu vermeiden. Nun gibt es überwältigende Hinweise darauf, dass wir durch die Nutzung sozialer Medien gefährdet sind. Ich bin nicht bereit, meine Kund*innen diesem Schaden auszusetzen. Also raus damit.

Die Probleme der sozialen Medien sieht der CEO von Lush vor allem in Mobbing, Verbreitung von Fake News, FOMO (auch im Gaming bekannt) und manipulative Algorithmen. Diese können wiederum zu Depressionen, Angststörungen und steigenden Selbstmordraten führen.

Seit dem 26. November ist Lush nicht mehr in den Sozialen Netzwerken vertreten. Seitdem ruft das Unternehmen dazu auf, mit dem Scrollen aufzuhören und woanders zu sein. Dass Lush dabei über 11 Millionen Euro an Einnahmegeldern verliert, stört Mark Constantine nicht weiter. Für ihn sei dies keine Werbekampagne, es ginge hier um Suizid. Wenn er mit diesem Schritt Menschen helfen kann, sei dies die Mühe wert.

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