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Ein Cult-Gadget ist Ende Mai für ein Verbrechen missbraucht worden. Im Bundesstaat South Carolina hat ein Mann eine Nintendo Duck Hunt Pistole verwendet, um einen Supermarkt auszurauben.

Am 30. Mai will David Joseph Dalesandro einen Kwik Shop der Kleinstadt Sharon im Bundesstaat South Carolina überfallen. Neben seinem Sweatshirt trägt er eine Perücke und eine Maske. Clever, schließlich will er nicht erkannt werden. Mit einer Waffe am Hosenbund fordert der 25-jährige 300 Dollar aus der Kasse. Kurz darauf wird er von den Sheriff-Deputies auf einem nahegelegen Parkplatz geschnappt.

Solche Geschichten sind nicht besonders, wir lesen sie öfter als uns lieb ist. Doch wirken sie mittlerweile in Anbetracht ihrer Häufigkeit fast schon belanglos. Dieser Raub ist allerdings besonders – und deshalb schon fast wieder witzig.
Denn anstelle einer echten, geladenen Waffe trug Dalesandro ein Spielzeug mit sich. Der Verdächtige hatte eine Pistole aus dem 80er Jahre Spiel Duck Hunt schwarz lackiert und diese zur Bedrohung eingesetzt. Klar, in einer potenziellen Gefahrensituation schaut sich keiner die Waffe so genau an.
Da fällt mir gleich das beliebte Meme ein: „It ain’t stupid, if it works!“

Auf virtuelle Entenjagd geht der Tatverdächtige so schnell auf jeden Fall nicht mehr. Bis letzten Freitag saß er laut CNN hinter Gittern und muss sich nun in einem Gerichtsprozess für Raub mit einer gefährlichen Waffe verantworten.
Wer lieber grausige Entitäten als Enten jagt, wird in unserer Meldung zu Amnesia: The Bunker fündig.

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