Epische Schlachten, galaktische Abenteuer und eine engagierte Community – seit über einem Jahrzehnt fesselt Star Wars: The Old Republic von Bioware MMORPG-Spieler. Doch nun bahnen sich aufregende Veränderungen an, die sicher für viel Unverständnis sorgen wird. Die Server des von Bioware Austin entwickelten Online-Rollenspiels laufen seit Dezember 2011 und wurden stets mit neuen Inhalten versorgt. Doch Gerüchten zufolge steht ein Wechsel in der Verantwortung bevor.

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Laut dem stets gut informierten Online-Magazin IGN plant Electronic Arts, der Publisher von SWTOR, die Fackel an einen neuen Entwickler weiterzureichen. Die Verhandlungen sind bereits in vollem Gange und Berichten zufolge hat Electronic Arts zusammen mit Broadsword Online Games eine Absichtserklärung unterzeichnet. Diese bevorstehende Partnerschaft könnte bereits in diesem Monat zu einem bahnbrechenden Deal führen. Broadsword Online Games, das von Rob Denton, dem Gründer des legendären Studios Mythic Entertainment, geleitet wird, hat bereits MMO-Klassiker wie Ultima Online und Dark Age of Camelot erfolgreich betrieben.

Das könnte sich mit dem Studiowechsel alles für Star Wars: The Old Republic ändern

„Nach fast 12 Jahren seit der Veröffentlichung durch Bioware erfreut sich Star Wars: The Old Republic nach wie vor großer Beliebtheit und zieht eine leidenschaftliche und engagierte Community an. Wir sind unheimlich stolz auf das bisherige Schaffen unseres Teams und blicken optimistisch in die Zukunft des Spiels und seiner Spieler. Wir sind derzeit in Gesprächen mit Broadsword, einem exklusiven Studio, das sich auf die Entwicklung von Community-getriebenen Online-Erlebnissen spezialisiert hat. Unser gemeinsames Ziel ist es, dem Spiel und der Community die bestmöglichen Wachstumschancen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten zu bieten“, erklärte Electronic Arts in einer offiziellen Stellungnahme zu den bevorstehenden Veränderungen bei Star Wars: The Old Republic.

Was wird aus Bioware Austin?

Die Zukunft von Bioware Austin nach dem Studiowechsel bleibt vorerst ungewiss. Obwohl Bioware betont, sich nun voll und ganz auf Einzelspieler-Erlebnisse wie Dragon Age und Mass Effect zu konzentrieren, scheinen die Veränderungen bei SWTOR zunächst keine direkten Auswirkungen auf diese beiden Spitzenmarken zu haben.

Etwa die Hälfte der derzeitigen 70-80 Entwickler des Kernteams Bioware von Star Wars: The Old Republic wird voraussichtlich gemeinsam mit dem Spiel zu Broadsword wechseln, während sich der Rest nach neuen Positionen innerhalb von EA umsehen oder möglicherweise entlassen werden muss. Es bleibt unklar, ob die freigewordenen Ressourcen letztendlich auch den Entwicklungen von Dragon Age: Dreadwolf oder dem neuen Mass Effect zugutekommen werden. Die Zukunft der beiden beliebten Franchises hängt somit in der Schwebe, während sich die Spieler gespannt fragen, welchen Weg Bioware Austin als Nächstes einschlagen wird.

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